Das AEP - akustisch evozierte Potentiale

Das AEP ist eine Untersuchung der Hörbahn von den Ohren bis zum Hörzentrum im Gehirn mit derFrage nach Veränderungen, Verzögerungen oder Seitendifferenzen bei der Weiterleitung akustischer Signale.

Die akustischen Signale werden nach Einstellung der Hörschwelle als "Klicken" über einen Kopfhörer eingespielt. Die Ableitung der Reaktion im Hörzentrum erfolgt, ähnlich wie bein EEG, mit kleinem Metallelektroden, die auf die Haut geklebt werden.

Da sich nur sehr schwache Signale an der Haut ableiten lassen, werden für die Messung 200 akustische Reize in Folge registriert. Dadurch dauert die Messung ca. 15 Minuten, sie ist aber völlig ungefährlich und schmerzlos.

Die Untersuchung wird hauptsächlich bei Schwindelerkrankungen sowie bei Durchblutungsstörungen oder entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems angewendet.